Schulter

Die Schulter steht häufig im Mittelpunkt von schmerzhaften Geschehen im Schulter-Nacken-Bereich: sie ist das Gelenk mit der größten Beweglichkeit am Menschen, weshalb es schnell durch Dysbalancen zu Beschwerden kommen kann:
Daher ist es wichtig, Schulterschmerzen als Zeichen solcher Veränderungen zu erkennen und sich in vertrauensvolle, kompetente und fachmedizinische Hände zu begeben.

Trotzdem kann bei entsprechenden Veränderungen und Verläufen ein operativer Eingriffe notwendig werden, diese können wir jedoch meist arthroskopisch (als Schlüsselloch-Operation) mit innovativen Techniken durchführen können.

Zur ersten Schmerzlinderung eignen sich Schmerzgels und -salben mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Diclofenac sowie pflanzliche und homöopathische Mittel wie Traumeel-, Arnica- oder Kytta-Salbe; sie wirken zusätzlich angenehm kühlend – diesen kühlenden Effekt kann man bei akuten Problemen durch Kühlpacks unterstützen. Bei akuten Schulterschmerzen können die Wirkstoffe Ibuprofen oder Diclofenac als Tabletten eingenommen werden. Sie sollten Sie allerdings mit Vorsicht und nur über wenige Tage anwenden.

„Nehmen Sie diese Schmerzen nicht auf die leichte Schulter, um rechtzeitig gegenzusteuern und operative Eingriffe zu vermeiden bzw. die Voraussetzung dafür zu verbessern.“

Oft entstehen die Schulterschmerzen durch eine Fehlbelastung, die häufig durch eine Fehlhaltung verursacht wird. Auch hier bietet sich ein Ansatz zur konservativen Therapie.

Häufig kann man eine Operation vermeiden, die schmerzhafte Zeit verkürzen; hierbei arbeiten wir mit großen Erfolg mit modernsten Verfahren und Erkenntnissen aus der Wissenschaft und Forschung und werden so den individuellen Wünschen unserer Patienten gerecht.

Insbesondere bei hartnäckigen Symptomen eignen sich die moderne Therapieformen wie die Stoßwellentherapie (fokussierte Stoßwellentherapie, Triggerstoßwellentherapie) zur Behandlung der Muskulatur und der muskulären Ursprungsstellen am Knochen und der Kalkschulter sowie eine sogenannte Stammzellentherapie (ACP – PRP) nach Entnahme von Eigenblut: hierbei werden körpereigene Wirkstoffe aus dem Eigenblut isoliert und an die schmerzhaften Bereiche (Gelenk, Gelenkkapsel, Sehnenbereich) als Injektion verabreicht, um so die Durchblutung, den Entzündungsablauf sowie den Stoffwechsel und letztendlich dem Schmerz zu beeinflussen.

Eine Operation wird oft bei anatomisch fassbaren Veränderungen und bereits entstandenen Schäden, die wenig Hoffnung auf Besserung bieten, durchgeführt, um eine weitere Verschlechterung mit schmerzhaften Ausfallzeiten zu vermeiden.
Sollte es zu einer Operation kommen, betreuen wir sie ganzheitlich während des gesamten Krankheitsverlaufes, von dem ersten Kontakt/ Diagnostik bis über die OP zur Nachbehandlung.