Hand

Im Bereich der Hand sind häufig überlastungsbedingte Schmerzzustände anzutreffen, die aus dem Unterarmbereich in die Handregion ausstrahlen: Begriffe wie Überbein (Ganglion), Fingerarthrose oder Rhizarthrose (Arthrose des Daumensattelgelenkes) sind den meisten Patienten nicht fremd. Hierbei gilt es diese Schmerzzustände von Erkrankungen des Gelenkbereichs sowie fortgeleitete Beschwerden abzugrenzen.
Engesyndrome mit Beschwerden insbesondere nachts unter Einbeziehung der ersten drei Finger sind typisch für das Karpaltunnelsyndrom.

Es kann schnell durch eine Anfangsschädigung der muskulären Ursprungsstellen am Übergang zum Knochen, die nicht unbedingt durch eine einzelne Situation, sondern auch als wiederholte kleiner Überlastungsschäden zu Reizzuständen und Entzündungen mit Weichteilschwellung und somit zu Beschwerden kommen.
Häufig sind die stabilisierenden Strukturen, wie Bänder, Sehen und die Muskulatur beteiligt

Die Sehnenscheiden (meist in der Nähe zum Handgelenk) sind oft begleitend mitbetroffen. Reizzustände des Knochens in Form eines Knochenödems bzw. Knochenmarködems sind eher bei entzündlicher Aktivität im Sinne einer aktivierten Arthrose anzutreffen.

Zur ersten Schmerzlinderung eignen sich Schmerzgels und -salben mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Diclofenac sowie pflanzliche und homöopathische Mittel wie Traumeel-, Arnica- oder Kytta-Salbe; sie wirken zusätzlich angenehm kühlend – diesen kühlenden Effekt kann man bei akuten Problemen durch Kühlpacks unterstützen.
Bei akuten Handgelenks-/Fingerschmerzen können neben ruhigstellenden Schienen oder Orthese/ Bandagen Entlastung bringen und unterstützend z.B. die Wirkstoffe Ibuprofen oder Diclofenac als Tabletten eingenommen werden. Sie sollten Sie allerdings mit Vorsicht und nur über wenige Tage anwenden.

Insbesondere bei hartnäckigen Symptomen eignen sich die moderne Therapieformen wie die Stoßwellentherapie (fokussierte Stoßwellentherapie, Triggerstoßwellentherapie) zur Behandlung der Muskulatur und der muskulären Ursprungsstellen am Knochen sowie eine sogenannte Stammzellentherapie (ACP – PRP) nach Entnahme von Eigenblut: hierbei werden körpereigene Wirkstoffe aus dem Eigenblut isoliert und an die schmerzhaften Bereiche als Injektion verabreicht, um so die Durchblutung, den Entzündungsablauf sowie den Stoffwechsel und letztendlich dem Schmerz zu beeinflussen.
Im Bereich der kleinen Gelenke hat sich sowohl bei akuten als auch chronischen Schmerzzuständen die Lasertherapie bewährt.

Operative Eingriffe sind eher selten
Sollte es doch zu einer Operation kommen:

Unsere erfahrenen und mit den bewährten Techniken vertrauten Fachärzte für Orthopädie, Dr. Kovacs und Dr. Benes, betreuen Sie während des gesamten Ablaufs von der ersten Untersuchung bis hin zur letzten Nachbehandlung.
Sie können mit Ihnen den Nutzen solcher Eingriffe diskutieren und Ihnen ggf. Alternativen aufzeigen, um Beschwerden zu lindern.